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Schlafparalyse: Ursachen, Infos & Maßnahmen

Alle Ursachen der Schlafparalyse und was Sie gegen die unangenehme Schlafstarre unternehmen können, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Es gibt verschiedene Auslöser für eine Schlafparalyse. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche das sind und was Sie selbst bei Schlafstarre tun können.

Vielleicht kennen Sie das Gefühl, dass Sie schlafen, träumen, plötzlich aufwachen und sich nicht mehr bewegen können.

Die sogenannte Schlaflähmung dient dazu:

  • Geträumte Bewegungen im Schlaf zu verhindern.
  • Sie ist eigentlich ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers.

In den folgenden Kapiteln gehe ich auf die Ursachen von Schlafparalyse ein und stelle Ihnen Mittel und Wege vor, diese zu vermeiden. Im Einzelnen geht es dabei um diese Themen:

Sie können über die Links im Inhaltsverzeichnis direkt zum Thema Ihrer Wahl springen.

Ich hoffe sehr, dass Ihnen der Beitrag hilft, Ihre Schlafparalyse zu beheben.

Was ist eine Schlafparalyse?

Bei der Schlafparalyse handelt es sich um ein Phänomen, welches aufgrund seiner Umstände bei vielen Menschen Besorgnis hervorruft.

schlafphasen schlafparalyse

Obwohl Sie schlafen, merken Sie, dass Sie den eigenen Körper nicht bewegen können. Ein wahrlich unangenehmes Gefühl. Wer es einmal erlebt hat, weiß wovon ich spreche.

Die Schlafparalyse ist auch als Schlafstarre oder Schlaflähmung bekannt. Einfach erklärt schläft Ihr Körper, während Ihr Geist wach ist.

Der Körper schützt sich

Tatsächlich ist die Schlafstarre ein Schutzmechanismus des Körpers. Die Schlafstarre verhindert, dass unser Körper die Bewegungen, die unser Geist in unseren Träumen vollführt, tatsächlich ausführt.

schutzmechanismus im schlaf
Die Schlafstarre ist ein natürlicher Schutz, damit Ihr Körper die Bewegungen aus Ihren Träumen nicht ausführt, sondern Sie nachts im Bett liegen bleiben.

Obwohl Sie in Ihrem Traum rennen, bewegen sich Ihre Beine im Schlaf nicht.

Manchmal kommt es vor, dass Sie diese Lähmung oder Starre bewusst wahrnehmen. Dieser Effekt heißt Schlaflähmung, bei chronischen Problemen auch Schlafparalyse.

Wie lange dauert eine Schlafparalyse an?

Die Dauer einer Schlafparalyse ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Sie kann einige Sekunden oder mehrere Minuten andauern. Die Dauer ist abhängig davon, wie schnell Ihr Körper wieder aufwacht.

Wann kommt es zur Schlafstarre?

In den häufigsten Fällen kommt es am frühen Morgen zu einer Schlafstarre.

Schlafstarre

Während sich der Körper noch in einer Tiefschlafphase befindet, erwacht der Geist plötzlich.

Auch beim Einschlafen kann Schlafparalyse eintreten.

Halluzinationen

Viele Betroffene berichten, dass Sie im Verlauf der Schlafparalyse Halluzinationen hatten. Oft sind dabei Hexen, Dämonen oder Geister gesehen worden.

Da die Schlafparalyse in einem Zustand zwischen Traum und Wachsein erfolgt, sind die beschriebenen Halluzinationen oft auf die Träume zurückzuführen.

Anstatt von positiven Träumen, berichten viele Patienten von wahren Alpträumen, die Sie dabei erlebt haben.

Welche Ursachen hat die Schlafparalyse?

Prinzipiell kommt es bei allen Menschen im Schlaf zur Schlafstarre. Nur die meisten Menschen bemerken diese nicht, da sie tief und fest schlafen.

schlafparalyse gründe

Der Schlaf ist in verschiedene Phasen unterteilt und insbesondere in der REM-Phase kommt es zu mehr oder weniger intensiven Träumen.

Dabei ist die Muskulatur des Körpers weitgehend gelähmt, lediglich die Augen bewegen sich.

Info: Wie die einzelnen Schlafphasen funktionieren, erfahren Sie sehr ausführlich erklärt im Beitrag Schlafphasen erklärt: Das passiert nachts mit Ihrem Körper.

Wenn Sie also bemerken, dass sich Ihr Körper in einer Lähmungsphase befindet, liegt das Problem darin, dass Ihr Geist zu einem Zeitpunkt wach ist, an dem er eigentlich tief schlafen sollte.

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Schlafprobleme und Stress sind die häufigsten Ursachen für Schlafparalyse.

Medizinische Studien haben außerdem belegt, dass Schlafparalyse genetisch bedingt sein kann. Eltern können Schlafparalyse also auf ihre Kinder vererben.

Weitere Auslöser für Schlafparalyse sind Alkohol und Drogen. Diese führen generell zu einem eher unruhigen Schlaf.

Was Sie gegen Schlafparalyse tun können

Je besser und tiefer Sie schlafen, umso unwahrscheinlicher ist es, dass Sie eine Schlafparalyse bewusst wahrnehmen. Ein gesunder Schlaf ist also das beste Mittel gegen Schlafparalyse.

In diesen Beiträgen finden Sie viele Informationen und Hilfsmittel gegen Schlafprobleme:

Wichtig ist zu hinterfragen, welche Auslöser dafür verantwortlich sein können, dass Sie genau in dieser Nacht eine Schlafparalyse erlebt haben.

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Waren Sie den Tag über gestresst oder hatten eine ernste Auseinandersetzung? Fühlen Sie sich vielleicht schon seit einigen Tagen kraftlos und müde?

Oft gibt es ganz einfache Ursachen für einen unruhigen Schlaf, die dann zu einer Schlafstarre führen.

Keine Angst bei Schlafparalyse

Eines der wichtigsten Therapiemittel bei Schlafparalyse besteht darin, den Patienten durch Informationen die Angst zu nehmen. Die eigentliche Muskelstarre ist wie schon beschrieben ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers.

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Wer jedoch eine Schlafstarre einmal erlebt hat, weiß, dass diese zu Panik und Angstzuständen führen kann.

Das Gefühl, sich nicht bewegen zu können, die Atmung nicht zu kontrollieren oder eine Last auf sich zu spüren, ist in vielen Fällen angsterregend und alptraumhaft.

Je mehr Sie jedoch über Schlafparalyse wissen, umso einfacher ist es, das Problem zu erkennen und ruhig zu bleiben. Gespräche mit einem Arzt können Ihnen ebenfalls helfen, die Angst zu mindern.

Gezielte Bewegung der Augen

Wenn Sie bewusst eine Schlaflähmung erleben, versuchen Sie zuerst, gezielt die Augen zu bewegen.

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Da die Augen von der Schlafstarre nicht betroffen sind, kann ein bewusstes Bewegen dabei helfen, schneller aufzuwachen.

Andere Quellen empfehlen, bewusst zu versuchen, einen kleinen Körperteil wie einen Finger oder einen Zeh zu bewegen.

So konzentrieren Sie sich ganz gezielt auf eine Bewegung. Sobald es Ihnen möglich ist, tatsächlich eine Bewegung durchzuführen, sollte es Ihnen leichter fallen, auch die anderen Körperteile zu bewegen.

Wann sollten Sie bei Schlafparalyse zum Arzt gehen?

Wenn bei Ihnen die Schlafparalyse ein oder zweimal aufgetreten ist, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Gut 40% aller Menschen erleben zu irgendeinem Zeitpunkt eine Wachphase, obwohl der Körper schläft.

schlafparalyse, wann arzt um rat fragen

Erst wenn die Schlafparalyse regelmäßig vorkommt, empfehle ich Ihnen, einen Arzt zu konsultieren. Dieser kann überprüfen, ob Ihre Schlafprobleme vielleicht krankheitsbedingt sind.

Bitte nutzen Sie auch Schlafmittel immer mit viel Vorsicht, viele haben ernste Nebenwirkungen, die Sie nicht unterschätzen sollten.

Wichtig: Konsultieren Sie deshalb immer Ihren Hausarzt, bevor Sie Schlafmittel zu sich nehmen.

Fazit: Schlafparalyse ist kein Grund zur Besorgnis

Gut 40% der Bevölkerung hat schon einmal eine Schlafparalyse erlebt. Der Prozentsatz derjenigen, die unter chronischer Schlafparalyse leiden, ist dagegen verschwindend gering.

schlafparalyse

Versuchen Sie ruhig zu bleiben und eventuelle Schlafprobleme zu beheben. Oft hilft dies, weitere Fälle von Schlaflähmung entweder zu vermeiden oder diese ohne Angst zu überstehen.

Rituale helfen, besser und tiefer zu schlafen. Ein Spaziergang am Abend, ruhige Musik oder ein warmes Bad können Wunder wirken.

Wenn Ihre Schlafprobleme jedoch regelmäßig auftreten und sich chronisch wiederholen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um Krankheiten als Ursache auszuschließen.

Für weitere Informationen empfehle ich Ihnen die Beiträge zu Schlafproblemen & Schlafstörungen oder zur Schlafforschung.

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